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Tag 16

Am Morgen bin ich mit den ersten Sonnenstrahlen aufgestanden, habe das Zelt zusammengeräumt und alles gepackt. Der Frust von gestern ist mir allerdings geblieben. Dies hat sicherlich mit meinem aktuellen Motivationsdefizit zu tun.

Um 7.00 Uhr habe ich mich mit leerem Magen auf den Weg gemacht. Auch im 2,5 Stunden entfernten Toffen war am diesem sonnigen Sonntagmorgen kein Frühstück zu bekommen. Dafür habe ich meinen Wasservorrat wieder aufgerüstet und bin weitergewandert. Vor Rüeggisberg gings an der Rudolf von Tavel-Gedenkstätte vorbei. Von dort konnte man den Blick über das Aaretal, das Gürbetal, die Alpen und den Thunersee schweifen lassen. Ein traumhaftes Panorama lasse ich hinter mir und schreite weiter.

Auch die ausgezeichnete Fernsicht half mir nicht, es lief heute weiter eher zähflüssig. Doch der Tag hatte noch eine Überraschung parat: Meine Frau Myriam kam mit 3 Freunden vorbei. Vorerst hiess es, dass eine Person dabei sei, welche ein paar Stunden mitwandern wollte. Als dann Nicole, Sabine und Stefan aus dem Auto stiegen, war die Überaschung perfekt. Es hat mich riesig gefreut, alle Vier zu sehen.

Ab Rüeggisberg, wo wir uns getroffen haben, sind dann Sabine und Stefan die restliche Strecke bis nach Schwarzenburg mitgewandert. Nicole und Myri haben unterdessen die Zeit am Fluss und im Restaurant genossen. Es tat mir gut, wiedermal Gesellschaft beim Wandern zu haben und es gab auch einiges zu Erzählen.

Als wir dann zu dritt in Schwarzenburg ankamen, wollte ich noch kurz duschen, bevors zum Nachtessen ging. Als ich die Wandersocken auszog, blieben noch Teile des Blasenpflasters kleben und ich riss Teile der sich lösenden Haut ab. Jetzt habe an beiden kleinen Zehen offene Wunden. Da der Heilprozess beim Wandern nicht fortschreitet und auch die Motivation zu wünschen übrig lässt, habe ich mich für einen ausserplanmässigen Ruhetag entschieden. Ich werde diesen Tag nutzen um die Ausrüstung wieder auf Vordermann zu bringen, um zu waschen und meine Wehwehchen zu kurieren. Danke für Euer Verständnis.

1 comment to Tag 16

  • jürg

    Hoi Loppi

    Lass deinen Kopf nicht hängen. Du hast ja, wenn ich das so anschaue, schon 2/3 der Strecke hinter dir. Viel Glück beim „retablieren“ des Materials und deines Körpers. Kleine pause, kein Problem. Wie ich sehen kann, schaust du auch auf deine Gesundheit. Muss dir aber sagen, ein Tag ohne deine Tour, ist schon ein bisschen lanweilig. Habe mich so daran gewöhnt.
    Kopf hoch Loppi, der Weisswein (?) wartet am Ziel auf dich:)
    Grüessli
    Tschüge

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