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Tag 2

Die Übernachtung in der Wildnis war erstaunlich gut. Von ca. 22:00 bis 06:00 Uhr habe ich durchgeschlafen. Eigentlich wollte ich vor dem Einschlafen noch etwas Musik hören, habe mich aber dann doch dafür entschlossen, den komischen Geräuschen ausserhalb des Zelts zuzuhören.

Am Morgen musste ich zuerst den Schnee von meinem Zelt schütteln. Danach habe ich mich warm eingepackt da es doch sehr kalt war. Ich erfuhr zu einem späteren Zeitpunkt, dass die Region Buffalora, in der ich übernachtet habe, vom Klima her an La Brévine, dem kältesten Ort der Schweiz, ran kommt. In der Nacht habe ich die Kälte nicht gespürt mein Schlafsack und meine Isomatte haben mich schön warm gehalten. Mein Morgenessen bestand aus zwei Energieriegeln und etwas Militärschoggi (Danke Stefan). Als Getränk diente mir der neben meinem Zelt fliessende Bergbach. Das Wasser war so klar und frisch, wie aus dem Wasserhahn, ja fast noch besser. Da kann ich nur sagen: „Bündner Bergwasser isch gsund!“

Anschliessend habe ich das „pflotschnasse“ Zelt in die Hülle gewürgt. Durch meine kalten Hände war dies ziemlich anstrengend. Als alles zusammengeräumt war sah ich auch bereits das erste Stückchen blauer Himmel. Kurz darauf kamen dann auch schon die ersten Sonnenstrahlen zum Vorschein. Die Regenkleidung habe ich dennoch zur Sicherheit anbehalten. Bergab war dies auch kein Problem, doch als es dann Bergauf ging staute sich die Hitze. Es fielen somit bald darauf die ersten Hüllen.

Beim Restaurant Il Fuorn angekommen, sah ich, dass die Gaststätte noch geschlossen ist. Zum Glück war die Chefin bereits vor Ort um Ihre Crew auf die bevorstehende Saiosoneröffnung vom Samstag vorzubereiten. Ich bekam trotz geschlossenem Restaurant einen Kaffee. Beim Plaudern kamen wir auf mein Projekt zu sprechen, ich erzählte ihr von meinem Vorhaben. Da die Chefin des Restaurants einen Mitarbeiter des Nationalparks kannte, erkundigte sie sich telefonisch bei ihm über den Zustand des Wanderwegs Richtung Zernez. Der Mitarbeiter vom Nationalpark teilte ihr dann mit, dass ich auf keinen Fall den geplanten Weg nehmen kann, da dort noch einige Überreste von Lawinen liegen. Als Alternative habe ich mich dann für die Strasse entschieden, obwohl dieser Weg nicht viel angenehmer war, im Gegenteil, ich musste auf der schmalen Strasse auf die Autos achten und auch das Gehen auf dem Beton war nicht gerade angenehm. Da war es auf den Wanderwegen doch schon viel schöner, obwohl dort teilweise umgestürzte Bäume lagen und der Weg ab und zu durch Gerölllawinen verschüttet war. Es war zum Teil ein richtiger Balanceakt.

Um ca. 15:00 Uhr erreichte ich Zernez wo ich von Erika, einer Kollegin mein Mutter aus frühen Schulzeiten, zum Mittagessen eingeladen wurde. Es gab Spätzli, Engadienerwurst und Salat. Erika und ihr Mann Dario haben mich dann direkt fürs Übernachten eingeladen, was ich doch sehr gern angenommen habe. Damit ich jedoch mein Wanderziel von Morgen erreiche, habe ich mich anschliessend noch auf den Weg nach Susch gemacht. Dario hat mich dann in Susch mit dem Auto abgeholt, wir fuhren noch kurz auf den Flüelapass um die Lage für morgen abzuchecken. Morgenfrüh werde ich anschliessend wieder nach Susch gefahren, damit ich von dort weiterwandern kann.

Vielen Dank Erika und Dario, für die Verköstigung und die Übernachtungsmöglichkeit.

Die zurückgelegte Strecke von heute liegt bei ca. 27 km, die von gestern bei ca. 20 km. Auch habe ich heute bemerkt, dass „Achilles“ lieber bergab als bergauf läuft.

Tag 2


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1 comment to Tag 2

  • jürg

    Guten Morgen Loppi!
    Wünsche dir auch für den dritten Tag alles Gute. Hoffe, dass du wegen des Schnees kein Yeti-Feeling bekommst. Schönes Wetter ist ja in Aussicht (Hät de Maa im Fernseh gseit).
    Viel Spass im Bündnerland. Bis bald.
    Grüessli, de Tschüge

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